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Augengefährdung durch LED?

LEDs für Beleuchtungszwecke erzeugen – anders als z.B. Halogenlampen - keine UV-Strahlung und nur sehr geringe Mengen an IR-Strahlung.

Bis vor kurzem wurden alle LEDs in der Lasernorm IEC 60825-1 erfasst. Laser sind kohärente Strahlungsquellen. Ihr streng paralleles Licht wird von der Augenlinse auf der Netzhaut – auch aus größerer Entfernung kommend – auf einen Punkt konzentriert. Daher können Laser selbst geringer Leistung Schäden verursachen.
LED-Leuchtmittel erzeugen wie andere Leuchtmittel hingegen inkohärentes Licht, dessen Intensität mit der Entfernung zur Lichtquelle abnimmt. Auf der Netzhaut entsteht ein Abbild der LED-Lichtquelle und kein Punkt. Konsequenterweise sind LEDs aus der neuen Fassung der IEC 60825-1 aus­ge­schlossen. Es gilt nun die Norm DIN EN 62471 “Photo­biologische Sicherheit von Lampen und Lampensystemen”.

LEDs werden nun wie Halogenleuchtmittel, auch in Hinblick auf den fehlenden UV- aber höherem Blau-Anteil, beurteilt werden. Um Blendwirkung zu vermeiden, sollte der Abstand zum Auge mindestens 20cm betragen. Konstruktiv kann eine Hochleistungs-LED durch mehrere LEDs mittlerer Leistung ersetzt werden, um die maximale Leuchtdichte zu reduzieren.

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