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Energieeffizienz

Die Lichtausbeute eines Leuchtmittels wird in Lumen pro Watt (lm/W) angegeben und entspricht der gesamten abgestrahlten Lichtmenge bezogen auf ein Watt elektrische Leistung. Einfache Glühbirnen kommen auf 5 bis 12 lm/W, Halogen-Lampen bereits auf ca. 15 bis 20 lm/W. Energie- und Leuchtstofflampen liegen bei 60 bis 100 lm/W. Aktuell in Serienfertigung befindliche weiße LEDs erreichen 65 lm/W und Labormuster bereits Werte deutlich jenseits der 100 lm/W-Marke. Eine Übersicht über die fotometrischen Größen finden Sie auf Wikipedia.

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Diagramm3

Die Lichtempfindlichkeit (Diagramm 3) des Auges ist abhängig von der Lichtfarbe und erreicht wie das Sonnenspektrum bei großer Helligkeit sein Maximum bei etwa 550nm (grün/gelb-grün). Leuchtmittel sollten daher dem Sonnenspektrum möglichst ähnlich sein, um vom Auge als hell wahrgenommen zu werden.

Zurzeit haben weiße LEDs mit großem Blau-Anteil (Kaltweiß) den besten Wirkungsgrad. Weiße LEDs enthalten einen blau strahlenden Halbleiter-Chip mit einer phosphoreszierenden Schicht, die das baue Licht in den Rest des Spektrums umsetzt, aber auch einen Teil des Lichts „verschluckt“. Warmweiße LEDs haben eine dickere Phosphorschicht und wirken daher weniger hell.

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Diagramm4

Wie aus Diagramm 4 (Relativer Lichtstrom bei konstanter Leistungsaufnahme) hervorgeht, mögen LEDs kühle Betriebsbedingungen. Für Beleuchtungszwecke muss daher auf gute Kühlung geachtet werden. Am einfachsten lässt sich das durch eine niedrige Leistungsdichte erreichen.


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