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Physiologische Wirkung

Seit kurzem ist bekannt, wie das Licht die innere Uhr des Menschen beeinflusst. Das Hormon Melatonin regelt den Schlaf und wird maßgeblich durch die so genannten retinale Ganglienzellen im Auge gesteuert. Die größte Empfindlichkeit des beteiligten Farbstoffs  Melanopsin liegt bei hellblauem bis türkisfarbenem Licht. Ein hoher Anteil hellblauen Lichts unterdrückt die Melatoninbildung und führt zu besserer Wachsamkeit und Konzentration. Die Winterdepression wird daher auch mit hellem Licht mit hoher Farbtemperatur behandelt.

Umgekehrt sollte vor der Nachtruhe auf gedämpfte Beleuchtung mit geringem Blauanteil geachtet werden. Selbst Halogenlampen können schon zu verminderter Melatoninbildung führen. Als energiesparende Alternative für Glühlampen bieten sich warmweiße LED-Lichtquellen an.

Für die Beleuchtung des Arbeitsplatzes sollte der Blauanteil nicht zu niedrig sein.
In Diagramm 9 wird die Melatoninsuppression mit der kalt­­weiße LED verglichen. Wie man sieht, sind kalt­weiße LEDs (türkise Kurve) ideal zur Melatonin­suppression geeignet – und damit optimal für die  Büro- und Werkshallenbeleuchtung.

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